Kachel THE OFFICIAL HOMEPAGE OF GEORGIO FARINA'S LIFELINE PROJECT
Ferdinand Settele: Saxophone Ferdinand Settele: Saxophone

Ferdinand Settele: Saxophone

Mel Canady: Conductor, Vocals Mel Canady: Conductor, Vocals

Mel Canady: Conductor, VocalsMel hat u. A. auch mit DONNA SUMMER gespielt und war in dem Musical HAIR sowie als RAY CHARLES-Darsteller auf der Bühne zu sehen.

Daniel Kovac: Support-Vocals Daniel Kovac: Support-Vocals

Daniel Kovac: Support-Vocals

Matthias Preissinger: Keyboards, Musikalischer Leiter Matthias Preissinger: Keyboards, Musikalischer Leiter

Matthias Preissinger: Keyboards, Musikalischer LeiterEr tourte schon mit KLAUS DOLDINGERS PASSPORT.

Georgio Farina: Organ, Keyboards Georgio Farina: Organ, Keyboards

Georgio Farina: Organ, KeyboardsEr ist Komponist der Songs, Produzent des Projektes und ist mit Herz und Seele dabei. Außerdem hat er mit Amon Düül 2 getourt und gearbeitet.

Mani Gruber: Support-Vocals, Guitar Mani Gruber: Support-Vocals, Guitar

Mani Gruber: Support-Vocals, Guitar

Mirko Werler: Support-Vocals, Percussion, Rapper Mirko Werler: Support-Vocals, Percussion, Rapper

Mirko Werler: Support-Vocals, Percussion, Rapper

Andy Lind: Drums Andy Lind: Drums

Andy Lind: Drums

Tobias Schwartz: Bass, Bass Pedal Tobias Schwartz: Bass, Bass Pedal

Tobias Schwartz: Bass, Bass PedalEr arbeitete u.A. mit Ringsgwandl.

Es helfe ein jeder mit seinen Mitteln, seinem Wissen, mit seiner Kraft

(Georgio Farina)
Warte nicht auf ein Wunder, sei das Wunder!
Kapitel 13 CC
Sternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit MondSternenhimmel mit 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Rock meets Gospel

2012-08-24 | 

So bewertet u.a. die Fachpresse unsere CD "TRAIN TO HEAVEN"

RAGAZZI - MUSIC

Musik, die nicht hoch komplex gestrickt ist und dennoch "echte Kerle" mitreißen, ja sogar zu Tränen der Freude hinreißen kann - gibts das? JAU!!! Georgio Farina (Keyboards) hat dieses Kunststück vollbracht und einen superben Mix aus Rock, Soul, Funk und Gospel auf Silberling gezaubert, der allerdings zu nicht unwesentlichen Anteilen von der Qualität seiner Mitstreiter lebt. Es sind dies Andy Lind (Schlagzeug), Tobias Schwarz (Bass), Oswin Ottl (Gitarre), Didi Holesch (Gitarre und Mandoline), Manni Gruber (Gitarre und Satzgesang), Stefan Reiser (Saxophon und Klarinette), Marion Dimbath (Posaune), Reinhard Greiner (Trompete und Flügelhorn) sowie die exorbitante Sängerin Claudia Cane, die tief in sich drinnen ganz schwarz sein muss, denn so viel Soul in der Stimme ist nicht anders erklärbar. Außerdem waren noch einige weitere Sänger und zwei Erzähler beteiligt. Die Musik ist wahrsten Sinne des Wortes wundervoll, weshalb ich an dieser Stelle ausdrücklich auf die spirituellen Texte hinweisen möchte, die eine Klasse für sich sind und zum Denken (und hoffentlich auch Handeln) anregen. "Warte nicht auf ein Wunder, sei das Wunder!" ist denn auch auf dem Promomaterial für dieses akustische Kleinod zu lesen, wie wahr. Georgio unterstützt durch die Verkäufe seines Materials übrigens diverse Hilfsprojekte. Diese Klänge sollte man als Musikliebhaber unbedingt gehört haben, denn dieser Ausbund an geballter Emotion, gepaart mit subtil swingenden Hammergrooves ist absolut einzigartig.

Frank Bender

2012-06-24 | 

STALKER-MAGAZINE

Das Georgio Farina LifeLine Projekt ist eines der Projekte, bei denen sich das Lesen der Texte wirklich lohnt, das aus der dominikanischen Republik stammende Projekt hat da eine Menge Gehirnschmalz und Zeit investiert, dass ausschließlich für „Kindern in Not“ zu Gute kommt. Finde ich eine tolle Sache. Natürlich fallen dabei, quasi als Nebenprojekt, massig Signalsongs ab, mit denen Georgio Farina bei Shows für Gänsehaut sorgt. Ihr dargebotenes Album gibt sich geschliffen und pointiert, was vollauf gelungen ist. Die musikalische Ausrichtung ist wie gehabt facettenreich ohne Ende („Jesus in Tibet“), kann aber auch etwas Druck machen, wie „Childhood“ zeigt, das eine positive Vertonung Georgio Farina LifeLine Projekt`s ist. Gründer dieses Pjojekts Georgio Farina pendelt zwischen Verzweiflung, Wut und appellierender Stimmung, wobei er durchweg überzeugend ist und seine facettenreiche Leistung mit viel Emotion verstärkt. Georgio Farina präsentiert auf „Train To Heaven“ emotionalen Pop/Rock/Funk/Soul par excellence, der seinesgleichen sucht und textlich wie musikalisch voll überzeugen kann. Sei es in den fast schon epischen Songs als auch den wütenden Eruptionen, alles passt. „Train To Heaven“ ist gut, „Train To Heaven“ ist verdammt gut!

Markus Seibel

2012-05-15 | 

MUSIKZIRKUS-MAGAZIN

Da flattert mir die Tage eine CD von einem gewissen Georgio Farina ins Haus, der mir bis dato unbekannt war. Das Cover ist so gestaltet, dass es einen recht religiösen Hintergrund vermuten lässt und Titel wie „Walk In Peace“, „Jesus In Tibet“ oder „Gospel, Spirit, Love And Faith“ weisen in die gleiche Richtung. Das machte mich zunächst etwas skeptisch. Doch ein Blick in den Pressetext zeigt, dass hier ein Musiker am Werk ist, der nicht den Fokus auf kommerzielle Vermarktung legt, sondern mit seiner Musik humanitäre Hilfsprojekte in seiner aktuellen Heimat unterstützt. Dabei hat er sich Hilfe bei einer Anzahl von Musikern geholt.
Einige Worte zum heute 42jährigen Georgio. Er wurde in München geboren und kam mit der Musik von Cream und Led Zeppelin zur Rockmusik. Dies mündete darin, dass er bereits zu Schulzeiten eine Band gründete. Mittlerweile hat er Deutschland verlassen und lebt auf der Karibik-Insel Hispaniola. Da ihm der Umgang mit den Einheimischen sehr am Herzen liegt, gründete er das Giorgio Farina Lifeline Project. „Georgio vereint hier unterschiedliche, teils unbezahlte Leistungen und Engagements von Musikern, Textern, Grafikern, Toningenieuren, Bühnenbauern und Kameraleuten. Er kann sich dadurch auf hohem Niveau künstlerisch ausleben und gibt einen Teil der erwirtschafteten Erlöse umgehend zurück an Dorfschulen und Kleinkliniken seiner Wahlheimat.“
Kommen wir aber zur Musik, die natürlich die wichtigste Rolle bei einer Rezension spielt. Zusammen mit 15 Musikern, Sängerinnen und Sängern sind zwölf Songs entstanden, die eine Mischung aus Pop, Rock, Funk und Soul darstellen. Dazu gibt es noch vier weitere Bonustracks, die aus alternativen Versionen, darunter zwei deutsch gesungene Songs, bestehen.
Obwohl Georgio christlich-spirituelle Texte verarbeitet, so ist die Musik doch in keinster Weise verkopft oder überzogen, das zeigt schon der Opener „Walk In Peace“ der mit Wah-Wah-Gitarre und einem rockigen Sound, der mit souligen Bläsern versehen ist, wie eine Mischung aus Toto und Phil Collins anmutet. In „Don’t Look Back“ sprühen quasi die Funken, denn das ist Funk pur mit einem kleinen Schuss Gesangsstil von Anastacia (die Stimme der Sängerin liegt irgendwo zwischen Anastacia und Tina Turner, was sich auch bei den weiteren Songs fortführt). „Light Of God“ ist ein rockiger Song, der gut abgeht. Das hat schon Stadion-Rock-Qualität und enthält auch tolle Soli-Passagen.
Auch alle anderen Songs sind eingängig, mal rockiger, mal mit mehr Soul oder Funk gewürzt. Und „Global War(m)ning“ hat gar Progressive Rock-Anleihen zu bieten. Das Stück zeigt durch den Einsatz der Violine sogar eine Spur von Kansas-Sound.
Einziges Manko der CD ist, dass die Pausen zwischen den Stücken nicht ganz mit dem Index übereinstimmen (zumindest hatte ich dieses Phänomen an meinem Rechner, während ich die Rezension schrieb). Sehr schön gemacht ist das 24seitige Booklet, in dem alle Texte abgedruckt und die Musiker, darunter ein ganzer Chor, abgelichtet sind.
„Train To Heaven“ ist eine klanglich wie auch musikalisch hervorragend produzierte CD. Wer auf Rock/Pop mit einer gehörigen Portion Funk und Soul steht, der wird an dieser CD seine Freude haben und zudem auch noch einen kleinen Beitrag für einen guten Zweck leisten.

Stephan Schelle

2012-05-03 | 

ROCKTIMES - CD-Review

Viele Musiker und Sänger beziehungsweise Sängerinnen befinden sich im Line-up.
So zum Beispiel Gitarrist Mani Gruber, der bei der mittlerweile aufgelösten Formation BoysVoice war. Der Drummer Andy Lind kommt aus dem Dunstkreis der Freaky Fuckin Weirdoz und Bassist Tobias Schwartz zupft die dicken Saiten bei Ringsgwandl.
In den Liedern kommen häufig Bläser zum Einsatz. Lobenswert: Die waren wirklich im Studio und klingen somit authentisch.
Die Produktion und der Sound ist außerhalb jeder negativen Kritik und speziell, wenn das Gebläsetrio Marion Dimbath (Posaune), Stephan Reiser (Saxofon, Klarinette) und Reinhard Greiner (Trompete) zuschlägt, dann brennt die Hütte. Lässt man die Gitarristen im Vordergrund agieren, muss ebenfalls die Feuerwehr gerufen werden. Ein Song wie "Angel Talk" ist ein ganz heißes Eisen zum Austoben von Keyboards, Sechssaitern sowie Holz- beziehungsweise Blechbläsern.
Claudia Cane darf stolz darauf sein, eine Stimme wie Tina Turner zu haben und die Chorusse sind einfach gut.
Funk, Soul, Rock und Gospel steht in dem Speiseplan des LifeLine Projects.
Diese Genres werden in den Tracks auch gut herausgeschnitzt und, um noch einmal auf bereits erwähntes "Angel Talk" zurückzukommen: Da darf die Gitarre in Passagen auch in Richtung Metal gehen und sich das Saxofon im Jazz verankert. Da kann man wirklich nicht meckern... es rockt.
Hinzu kommt ein mächtig funkendes Titelstück, bei dem einem die Hörfreude ins Gesicht springt. Hier soliert die gesamte Bläserabteilung hintereinander weg und jetzt interessiert mich aber, welchen Hintergrund die Drei haben.
Aha, Marion Dimbath macht Musik im Jazz-Dreier Triorange. Stephan Reiser mischt bei Marty And His Rockin' Comets mit. Genau so wie Reinhard Greiner, der darüber hinaus unter anderem auch für Christian Willisohn spielt.
Wo gleißendes Licht ist, gibt es auch gut konturierte Schatten.
Bei allen gut gemeinten Ansätzen ist "Childhood (The Chimes)" einfach überzogen pathetisch. Wahrscheinlich wird es dieses Lied in eine der großen Weihnachtssendungen machen und bei einem breiten Publikum Gefallen finden. Ich bleibe da wohl eher Einzelgänger.
Wie der Hörer mit "Jesus In Tibet" empfangen wird, ist vorprogrammiert: Die Handtrommeln klingen wie aus dem Hochland, erzeugt wurden sie aber in den Tiefen eines Percussionprogramms. Auch hier rockt die Gitarre gut und die tiefe Stimme von Donald Arthur ist genau am richtigen Platz. Dieses Stück, wie andere, gibt es als Bonustracks in weiteren Varianten. Letztgenannte Nummer gleich noch zweimal: als Instrumental und in einer Version mit deutschem Text.
Ebenfalls hat "Walk In Peace" mit dem 'Radio Edit' ein kleines Brüderchen und "Don't Look Back" ein deutschsprachiges Schwesterchen.
Insgesamt befinden sich die Songs von "Train To Heaven" in sehr unterschiedlichen Lichtverhältnissen. Manchen lauscht man gerne... auch öfter. Ein ganzer Teil hat keinen Favoritenstatus.
Zu den religiösen Aussagen (auch in den Songtexten) möchte ich mich nicht äußern und der gute Zweck ist lobenswert.

2012-04-27 | 

MUSIK AN SICH - CD-REVIEW

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andre aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Mt 22, 37ff)
Offenbar hat der deutsche Wahl-Dominikaner George Farina dieses von Jesus formulierte „Doppelgebot der Liebe“ mit der Muttermilch aufgesogen. In seinen Texten bekennt er sich zu einem weltoffenen Christusglauben, der sich eindeutig nicht in Konkurrenz zu anderen Bekenntnissen sieht, sondern eine Sprachmöglichkeiten des Glaubens neben anderen ist.
„Und VATER, es ist auch total egal in welchen Versen die Menschen zu DIR beten, wichtig ist einzig und allein; was Du von mir verlangst.“ („Jesus in Tibet“)
Und dieses Verlangen nimmt Farina offenbar ernst. George Farina kann sich in seiner Wahlheimat, der Dominikansichen Republik, so heißt es im Promotext „auf hohem Niveau künstlerisch ausleben und gibt einen Teil der erwirtschafteten Erlöse umgehend zurück an Dorfschulen und Kleinkliniken in seiner Wahlheimat“.
Musikalisch begleitet Farina seinen Train to Heaven mit einem auf Hochglanz produzierten Soul-Pop, der gelegentlich an die mittleren Solo-Alben von Phil Collins erinnert.
Immer wieder setzen Bläsersätze Akzente und packende Grooves tragen die Melodien voran. In Einzelfällen kann auch mal eine Prise Funk („Angel Talk“) oder ein sphärischer Sound („Jesus in Tibet (Instrumental Version)“) eingebaut werden.
Ausfälle wie das stark zersäuselte „Tears of a heartbroken Child” sind die Ausnahme.
Kein Jahrhundertwerk, aber gute, hervorragend produzierte Mainstream-Unterhaltung mit inhaltlicher Substanz!

2012-04-19 | 

HOOKED ON MUSIC - CD-Review

Man kann durchaus das Gute mit dem Nützlichen verbinden. Das wird sich Georgio Farina gedacht haben, als die Arbeiten zu "Train To Heaven" begannen.
Der gebürtige Münchener, der inzwischen auf der dominikanischen Insel Hispaniola lebt, hatte dabei hauptsächlich zwei Dinge im Sinn. Zum einen mit den Erlösen der Platten der relativ armen Bevölkerung seiner Wahlheimat unter die Arme zu greifen und zum anderen seine Nähe zu Gott textlich zu untermauern.
Insgesamt hat es drei Jahre dauert, bis Farina und seine 12 Mitstreiter die erste CD des GEORGIO FARINA LIFELINE PROJECTS veröffentlichen konnten.

Dafür klingt das, was dabei herausgekommen ist, sehr durchdacht und durchaus vielschichtig. Schon die ersten drei Titel Walk In Peace, Don’t Look Back und Train To Heaven (Lift Me Up!) kommen mit sehr viel Groove und Funk daher.
Zwischendurch gibt es immer mal wieder die eine oder andere Pop-Ballade zu hören, die meiner Meinung nach des öfteren ein bisschen arg in den Kitsch abdriften. Ansonsten versteht es Farina jedoch perfekt, den Sound von Gospel, Pop und Funk zu mischen. Lediglich der Song Jesus in Tibet, den es in insgesamt drei verschiedenen Versionen auf dem Album zu hören gibt, wirkt ein bisschen befremdlich.
Was anfangs ein bisschen wie eine Predigt im New Age- Sound klingt, entwickelt sich zu einem Rocksong, der gut und gerne auch von SAGA stammen könnte.
Selbiges gilt übrigens auch für den darauf folgenden Song Global War(m)ning.
Auch wenn die Produktion teilweise ein bisschen steril wirkt, ist das Debut von GEORGIO FARINAS LIFELINE PROJECT mehr als gelungen. Wenn man mal von einigen Balladen absieht, bekommt man auf "Train To Heaven" nur tolle Songs von wirklich guten Musikern zu hören.
Da man mit dem Kauf dann noch der Bevölkerung in der Dominikanischen Republik helfen kann, sollte dies vielleicht endgültig ein Grund sein, einen seiner Lieben zu Weihnachten mit "Train To Heaven" zu beglücken.

Kay Markschies

2012-04-11 | 

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